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Version 3.0.  ab Jan. 09
Durch die Nordflanke des Weißenbachtales gelangen wir in mäßig fallender Strecke hinunter in den Ortsteil der Gemeinde Steinbach am Attersee. Hier gibt es wieder enormen Fahrgastwechsel. Die Schnellbuslinie (Richtung Gmunden am Traunsee oder Richtung Mondsee), die Atterseeschifffahrt und die große Attersee-Busrunde haben hier Umsteigepunkte. Eine gesamte Ferienregion ist von hier aus erreichbar, ab der in der Ferne liegenden Gemeinde Attersee ist der Anschluss mit der Attergaubahn über St. Georgen bis Vöcklamarkt (Westbahn ÖBB) im Attergau möglich.
An der Landesgrenze zum Salzburger Land wird es eng, wir müssen durch einen kurzen Tunnel eine fast senkrechte Wand unterfahren und erreichen danach einen Riesenhotelkomplex bei Burgau. Am Ausgang des Lasseralm Baches ist die Station für das Hotel und für eine kleine Wanderung zur Burggrabenklamm. Durch das enge Tal windet sich die Bahn hinauf zur Eisenau in fast 1.000 m NN. Nach kurzen Wanderwegen erreichen die Gäste schöne Aussichtspunkte mit Blick zum Attersee oder zum nahe liegenden Schafberg. Wanderfreunde können von hier aus den Schafberg mit über 1.700 m NN ersteigen und danach mit der Schafbergbahn nach St. Wolfgang hinunter fahren. Diese Tour ist lohnend (400 m senkrechte Wände begleiten die Bergfreunde), aber nicht ganz leicht. Schwindelfreiheit und gutes Schuhwerk sind unbedingte Voraussetzung.
Wir fahren an der NW-Flanke des Schafberges vorbei und erreichen den Krotten See an der Verbindungsstraße Wolfgangsee - Mondsee in der Nähe eines Schlosses. Und eine Sensation ist zu sehen, die wieder aktivierte Salzkammerlokalbahn kreuzt hier unsere Trasse! Also ist wieder viel
Umsteigen angesagt, An den Wochenenden fahren traditionelle Dampfzüge, jedoch wurde die Strecke mit 1.000 mm Spurweite aufgebaut. Die Dampfloks sind Neubauten nach historischen Vorbildern. Zwischendurch fahren straßenbahnähnliche E-Züge mit recht gutem Tempo. St. Gilgen mit der Wolfgangseeschiffahrt und Anschlüsse Überfahrt nach St. Wolfgang mit der Schafbergbahn sind schnell und leicht erreicht einschl. der Anbindung der Kaiserstadt Bad Ischl. Zur anderen Seite gelangt man nach Mondsee (Museum der alten SKGLB), dem Irrsee und später Oberhofen mit Anschluss an die Westbahn und dort z.B. nach Strasswalchen zum Familienerlebnispark.
Wir fahren auf der Höhe bleibend unterhalb des Buchberges, später durch einen kurzen Tunnel in das Hochtal in der Mühlbachau. Hier fahren wir dann fast parallel zur Bundesstraße nach Fuschl. Am Fuschlsee finden wir ein weiteres Badeparadies, viele Hotels und Wirtschaften und wer will, einen schönen Rundweg um den See mit Besuch des Schlosses Fuschl am See. Unsere Strecke führt weiter an der NO-Seite des Sees nach Thalgau. Hier besteht Anschluss an einen riesige Autobahn Parkplatz. Reisende von außerhalb erreichen hier die Schnellbahn günstig.
Die Weiterführung der Bahn nach Salzburg lag nahe, wodurch Anbindungen an ein großes Touristenzentrum, Hauptbahnhof und sogar an den Flughafen geschaffen wurden. Richtung Hallein bestehen Möglichkeiten von Ausflügen zum Salzbergwerk, zum Aussichtsberg oder in Richtung Berchtesgaden nach Deutschland.
Dieser Tourenteil wird im Kapitel Erlebnisreise 2020 beschrieben.
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Das SKG Verkehrssystem der nächsten Jahre - eine Vision mit innovativen Gedanken
Bilder werden nachgereicht
Die Salzkammergut Lokalbahn
Leider ging 1954 ein historisch wertvolles Kapitel zu Ende, die viel besungene SKG Lokalbahn wurde eingestellt. Über Jahrzehnte wurden die Bahnanlagen reduziert, leider noch bis 2007, als die letzte Bahnbrücke über die Traun in Bad Ischl abgebaut wurde. Ein Verein hat sich zur Geschichte und zur Wiederbelebung der Bahn eingesetzt. Zur Umsetzung unseres Gesamtprojektes wäre Dieses sehr nützlich, da wichtige Querverbindungen mit der SKGLB gesichert werden könnten.
Bisherige Versuche, mit dem Verein für die neue SKGLB in Kontakt zu kommen, verliefen ins Leere. Egal, ob als Museums-Dampfbahn oder als elektrische Schnellbahn, Zukunft hätte die Bahn allemal, am besten aber über Mondsee zur Westbahn in Oberhofen, da die Schnellverbindung nach Salzburg durch unsere ESB erfolgen könnte ......
Ob historisch auf 750 mm Spur oder die noch preiswerte 1.000 mm Spur - ist auch nicht primär, wichtig nur, dass was passiert und unterwegs neue Attraktionen und/oder Wohngebiete mit Passagierverkehraufkommen begründet werden.
In meiner Geschichte gehe ich auch auf diese Bahn ein.
Es bedauern bereits sehr viele Menschen, dass diese Bahn “verschrottet” wurde. Es war und kann auch wieder eine beeindruckende Attraktion sein, im Sommer im touristischen Vollverkehr und im Winter eben nur eine Verbindungsbahn für die an der Strecke wohnende Bevölkerung; das muss man feststellen und mit einem geeigneten Fahrplan darauf abstimmen.
Der Trassenverlauf auf historischer Strecke sollte beibehalten werden, zumindest im Bereich von Bad Ischl nach Mondsee.
Nicht direkt in dieser Betrachtung liegt die Traunseebahn zwischen Gmunden und Vorchdorf. Dieses ist ein Projekt, welches aus meiner Sicht mit fatalen Denkfehlern derzeit vorbereitet und umgesetzt werden soll.
Ohne die Wirtschaftlichkeit zu betrachten wird dieses Vorhaben “durchgepeitscht”. Die Zusammenführung dieser Bahn mit der Straßenbahn ist löblich, jedoch ohne einer weitführenden Entwicklung des umgebenden Territoriums eher ein Privatspaß von Politikern, die sich etablieren wollen.
Die Bahn tangiert aber im Stadtgebiet und Überland nur dünn besiedeltes Gebiet. Demzufolge ist es illusorisch, ohne Verdichtung durch Neubaugebiete oder anziehende neue Attraktionspunkte diese Bahn fortzuführen. Aber eben dieses Umzusetzen ist Angelegenheit einer zielführende Politik.
Ich behaupte ohne Nachweis, dass eine Straßenbahn nur Sinn macht, wenn große Zentren mit mindestens 10.000 Einwohnern und strukturell entwickelten Prioritäten (dichte Wohngebiete, Industrie, weitere Verkehrsanschlüsse ...) dabei vorhanden sind. Wohngebiete in diesem Sinne sind bei Haltestellenabständen von ca. 500 m und einem Einzugsgebiet von 300 m Radius je Haltestelle mindestens 1000 Einwohnern! Wo das nicht gegeben ist oder erreichtwerden kann, sollte lieber einen Kleinbus fahren lassen und die Schulkinder im großen Bus weiter bringen.
Genauere Angaben im Bericht über die Traunseebahn auf den Seiten von Gmunden.

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