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Aufgaben der Verkehrsmittel
Bearbeitungsstand: 08 - 2008
Eine Vision des funktionierenden SKG Verkehrssystems von morgen
Es ist nicht nur der umweltverträgliche Aspekt, der das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln als freundlich bezeichnet. Ob Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus oder Auto - alle haben für ihren bestimmten Zweck ihre vorzügliche Berechtigung. Dieses sinnvoll, sicher und preislich gut aufeinander abzustimmen ist u.A. Aufgabe der Politik. Der Alltag beweist es ganz sicher: es funktioniert nicht - das verbindende Netzwerk ist nicht erkennbar. Warum auch? Politiker nutzen das System der öffentlichen Verkehrsmittel nicht, woher sollen sie dann wissen, was für das Funktionieren wichtig wäre? Sie entledigen sich sogar wichtiger Staatsaufgaben durch Übertragung an Privatunternehmen (die wirtschaftlich nur für sich selbst arbeiten und Fehlsummen sich durch den Staat bezahlen lassen). Unsere Volksvertreter fahren individuell die größeren Karossen - umweltbelastender geht es nicht, genau Das, was sie vom Volk nicht sehen wollen, sie fliegen (vermutlich und in unbewiesener Behauptung) mit großen Maschinen ohne Koordinierung und vielleicht auch einzeln in vielen Flugzeugen zu gleichen Zielen.
Massenverkehrsmittel sind rationeller, für den speziellen Verwendungszweck schnell und sicher. Sie benötigen durch Fahrplan Einordnungen, Umsteigen und “check in” Formalitäten oft mehr Zeit, als der Start - Ziel Individualverkehr. Wenn aber das Fahrt - Anschlusssytem verbessert wird, die zeitliche Verfügbarkeit vergrößert und vertaktet sowie das Orientierungssytem begreifbar wird (wenn überhaupt vorhanden), dann wäre nicht zu verstehen, warum in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht wenigstens 60 bis 80 % Auslastung erreichbar sein sollten.
Zunächst im Überblick die ersten Schritte zum Erfolg (aus meiner Sicht, nicht wissenschaftlich, nicht vollständig)
Prioritäten der Verkehrsmittel und Festlegung der Einzugsgebiete und Verkehrsknoten!
Der Verkehrsplanung gehen immer viele Schritte voran. Erkenntnisse zur momentanen Fahrgastbewegung gibt es sicherlich in Hülle und Fülle - ich kann Diese nur erahnen und annehmen. Daraus kann erkannt werden, wann, wo und wie viele Fahrgäste welche Verkehrsmittel nutzen. Von diesen Werten ableitend, muss nun noch ein Schritt weiter gegangen werden und eine Prognose erstellt werden, wie denn die Verkehrsmittel unter folgenden anzubietenden Nutzungen angenommen werden. Hier ist wichtig: Das Angebot steht vor der Inanspruchnahme! So wie von einigen Verantwortlichen gewünscht: “die Fahrgäste sollen ihre Fahrten bestellen, dann werden Diese durchgeführt”, funktioniert bei öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt nicht, das können nur Taxi-, Reise- oder Wohlfahrts-Unternehmen machen.
Was ist bereits im Angebot vorhanden? Beachte die Rang- und Reihenfolge!
Das Flugzeug steht ganz oben auf der Liste. Es kann Gäste aus allen Ländern der Erde bringen, zumindest jedoch von Großflughäfen wie Wien und München, oder weiter entfernt: Frankfurt, Paris, London, Moskau, Stockholm, Madrid ....
Unsere Landeplätze für den Großraum Salzkammergut sind Salzburg und Linz - das ist bereits so und muss nicht verändert werden. Die Westbahn verbindet beide Flughäfen mit der leistungsfähigen Eisenbahntrasse, die an einigen Stellen für höhere Geschwindigkeiten umgebaut werden müsste, dass ist zur Effektivitätserhöhung in jedem Falle notwendig. Damit sind wir bei Rang 2: die Intercity-Bahnverbindungen. Sie erschließen üblicherweise die Landeshauptstädte und ggf. noch äußerst wichtige Verkehrsknotenpunkte. (hier Wels: Ausfahrt Passau - Regensburg - Nürnberg - Berlin -
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Die neue Straßenbahn in Gmunden - Sept. 2008 bei umfangreichen Tesfahrten, auch öffentlich!
Fotos: tivision.eu   09-2008
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Auf dem Traunsee setzt die Fa. Eder schon seit 2005 eine neue Generation von Schiffen erfolgreich ein.
im Bild: MS Poseidon                    
Hamburg ...) Ab Salzburg ist die Trasse nach Süden interessant, die hier Verbindungen Richtung Steiermark, Kärnten und Italien ermöglicht. Ab Linz nach Süden sind Graz und Slowenien erreichbar, beide letztgenannten Trassen sind nur als Zubringer zum Salzkammergut interessant.
Auf Rang 3 folgen dann die Regional-Express Verbindungen, die alle Verkehrsknoten mit wichtigen Abzweigtrassen (Hauptbahnen oder Fernbus-Linien) anbinden. An der Westbahn wären das Wels, Attnang-Puchheim und Vöcklabruck, evt. später noch Oberhofen, bei Wiederaufleben der SKGLB auf geänderter Trasse.
Rang 4 wird zweifach belegt: Regionalzüge und schnellfahrende Fernbusse. Deren Aufgabengebiet ist die Versorgung aller Verkehrsknoten, die für die Aufschließung der Endziele der Reisenden verantwortlich sind. nur einige Beispiele:
Salzkammergutbahn: Attnang-Puchheim - Gmunden - Bad Ischl - Bad Aussee - Steinach-Irdning. Neben den genannten Stationen könnten noch weitere Knoten wichtig sein: Altmünster, Ebensee, Bad Goisern, Obertraun, Bad Mitterndorf - alle anderen Stationen können stillgelegt, bzw. für den Güter- und Rangierverkehr genutzt werden. Alle anderen Stationen werden vom Schnell- oder City Bussystem versorgt! Die Traunseebahn und die Vorchdorfer Bahn bleiben als Nebenbahn so erhalten, die Erstere wird mit der Straßenbahn Gmunden verbunden - Pläne bereits vorhanden, aber Vorsicht: über die alte Traunbrücke in GM funktioniert die Verbindung garantiert nicht! Dort wird eine Extra Straßenbahnbrücke mit separatem Gleis erforderlich. Die Almtalbahn könnte für den Halt an Knotenpunkten vorbereitet werden, sinnvoll wären u.A. Sattledt, Pettenbach, Scharnstein und Grünau. Zur Aktivierung der Bahn Gmunden - Schwanenstadt und Vöcklabruck - Kammer möchte
ich mich derzeitig nicht äußern, Diese wäre aber zur umweltfreundlichen Beförderung nicht auszuschließen und mit dem Anschluss an den Attersee Rundverkehr aufzubauen..
Der Wiederaufbau der Salzkammergut Lokalbahn ist ein Sonderthema. Wenn Aufbau, dann als modernes Verkehrsmittel auf annähernd alter Trasse, vor allem zwischen Bad Ischl und Mondsee und Einbindung in das Schnellfahrt Bussystem.
Auf gleichem Rang steht das neue Schnellbus Verkehrssystem. Hier ist das Ziel, der schnellen Verbindung aller Zentren des Salzkammergutes und direkte Anbindungen an Außenzentren der Rangstufe 5. Diese Knotenpunkte sind zu präzisieren und unter der Beachtung festzulegen, dass von dort aus die Citybusse max. 25 Min. oder 50 Min. bis zum Endpunkt fahren, um einen Stunden- oder Zweistundentakt zu ermöglichen. Für das Gebiet um Gmunden z.B. könnten folgende Zentren gelten: Gmunden (City Verkehr wie vorhanden und Fernbus Anschlüsse sowie Bahnen), Altmünster (ÖBB, City Verkehr nach Neukirchen und Reindlmühl ggf. bis Pinsdorf und Fernbus zum Attersee), Ebensee (Einzugsgebiet von Traunkirchen bis Lahnstein), Scharnstein (Gebiet St. Konrad, Viechtwang), Grünau (an Verbindung Schindelbach bis Almsee) u.s.w. ....
Der Taktaufbau beginnt mit der Bahn Rang 2 (Intercity), deren Takt gibt die weitere Vertaktung an. (der Flugverkehr Rang 1 spielt hier keine Rolle) Rang 3 (Regional Express) fährt zwischen den Takten der Stufe 2 und gibt den Takt für Rang 4 (Regional schnell) an. Die Systeme der Stufe 5 (City) sind direkt an die Zeiten an den Knotenpunkten angebunden, eine max. Wartezeit sollte 10 Min. nicht übersteigen, besser wäre die direkte Anbindung gegenseitigen Umsteigen.
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Auch die ÖBB setzt seit 2008 neue Triebzüge auf der Salzkammergutbahn ein. Leider fahren diese leistungsfähigen Züge viel zu langsam und haben keine passenden Bahnsteige - für ältere Menschen eine Katastrophe!
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