©  tivision.eu  08 -2008
Version 3.6.  ab Jun. 2010
Eine sehr spannende Reise hatten wir über den österreichischen Automobilclub gebucht.
Für zwei Wochen nach Griechenland, mit Flug, HP und fünf großen Ausflügen. In den verbleibenden Tagen Badevergnügen ohne Ende - oder auch private Reisen im Land oder auf der Insel “Evia”...
Es wurde nach anfänglichen Flugproblemen ein schöner Urlaub inmitten der griechischen Touristen und dieses Miteinander tat uns allen gut. Und diese Hitze, täglich Sonne und über 40 °C- Erholung pur.
Urlaub in Griechenland 2009
                             Autor: St. Tittel
Startseite 1
hex8.jpg
Mitte Juli begannen zwei Wochen Griechenland mit Mittelmeer und fünf Tagesausflügen. Wir hatten uns schon lange auf diese Zeit gefreut und natürlich auch einen Treff mit dem Papa meiner Frau vorbereitet, der sich mit seinen 75 Jahren auf ein Wiedersehen freute. Da unsere Tochter Luise für die Zeit des Urlaubs unser Auto bekam, brachte sie uns nach Wels zum Zug Richtung Wien. Die Reise war entspannt und pünktlich, nachdem kurz vor dem Einsteigen der Bahnsteig geändert wurde. Wer den Bahnhof in Wels kennt, weiß bereits, dass man über Fußgängerbrücken zu den Bahnsteigen muss - und Diese liegen sehr hoch über den Gleisen. Mit meinen Gehproblemen nach den Beckenbrüchen schon fast ein Abenteuer. Ab Wien West gab es einen Bustransfer zum Flughafen (40 Min.) und wir waren, wie geplant, zwei Stunden vor dem Abflug beim check in. Aus der anfänglich gemeldeten Verspätung des Abfluges von weiteren zwei Stunden wurden dann zum Schluss 5,5 Std.! Wir erfuhren auf dem Flughafen von einer Mitarbeiterin der Air Line “Sky Europe”, dass das Unternehmen praktisch in Konkurs sei. Verschiedene Maschinen durften von verschiedenen Flughäfen nicht starten, da verschiedene Serviceleistungen und Betankungen nicht bezahlt wurden.
Ein kleiner Trost sollte die aufmunternde Bemerkung des Schalterangestellten sein: von jetzt an kann es nur besser werden. Und tatsächlich - es wurde unser bisher schönster Urlaub. Mitten drin im Leben der Griechen, denn Einheimische und internationale Touristen hielten sich auf der Insel Euböa etwa die Waage. Das Essen war sehr abwechslungsreich und schmackhaft. Die Hotelanlage mit ihren über 100 Bungalows und der tollen Lage am Mittelmeer sowie die zahlreichen Ganztagesausflüge brachten uns unvergessliche Erinnerungen. Außer unserem Hinflug hatte dann für den Rest des Urlaubs alles perfekt geklappt.
Sehr spät landeten wir nach einem guten Flug in Athen gegen 21.30 Uhr. Ein Glück nur, es war eine Reisegruppe, die noch zur Insel musste, das Reisebüro hatte bereits den Bus stationiert, jedoch fehlten noch Einige. Viele Flüge hatten an diesem Tag Verspätung und nach 22.00 Uhr ging es dann mit einigen Geschwindigkeitsüberschreitungen zur Fähre. Es war die Letzte an diesem Abend und der Ansturm noch enorm, kaum zu glauben, dass ein großes Fährschiff kurz vor Mitternacht noch so voll wird. Wer aber das südländische Temperament kennt, weiß, dass das Leben eh’ erst nachts richtig los ging. Im Hotel Venus Beach bekamen wir noch ordentlich “Abend”brot, Getränke und unseren Bungalow.
Am nächsten Morgen mit strahlendem Sonnenschein grüßten die Zikaden mit einem höllischen Lärm. Von unserem Urlaubshaus sahen wir nicht direkt das Meer, aber es war ganz in unserer Nähe - warum dann einen Aufpreis zahlen? Unser erster Ausflug brachte uns noch mal zur Fähre nach Nea Stira, ca. 3 km Wanderung am Meer entlang. Da ich nicht gut zu Fuß war, machte ich dort eine lange Pause (mit Getränk und so), während Kerstin schon mal den Ort inspizierte, um herauszufinden, wo Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants zu finden waren. Hotels gab es in Hülle und Fülle, jedoch fein in den Ort integriert und nicht als Bauwand vor dem Meer (Türkei). Auf dem Rückweg zu unserem Hotel sahen wir schon bald den Vergleich: unser Objekt lag etwas abseits vom Trubel, direkt am Meer und fantastisch auf einem Hügel erbaut. Alle anderen Hotels ringsum hatten mindestens einen Punkt nicht, wir alles: Baden, Ruhe, gutes Essen, Wohnen mit Ausblick (jedenfalls 10 m neben unserer Terrasse), Bustransfer zum Hauptort, Badebuchten im Fels. Was wollten wir mehr?
Am dritten Tag unternahm Kerstin eine Wanderung zu den Drachen - Häusern. Ich fühlte mich nach 2 x 3 km vom Vortag völlig kaputt und blieb im Hotel. Wieder strahlte die Sonne hell und heiß vom Himmel (übrigens jeden Urlaubstag so), sie packte 2 Liter Wasser ein und ging los. Kerstin konnte nicht wissen, dass es der heißeste Tag mit 46 °C im Schatten wurde. Und noch eines muss man bedenken, die Insel Euböa (oder auch Evia) hat viele Berge und Einige erreichen über 1.300 m ! Kerstin ging los, ca. 800 Höhenmeter vor sich, ca. 10 km Wanderung, Hitze und kaum ein Baum als Schatten, nur kleine Büsche. Wenn es in unseren Breiten bei Luft-Tiefdruck regnet, geht in Griechenland nur ein teils kräftiger Wind und manchmal ist Dieser dann heftig heiß, so wie an Kerstins Wandertag. Unsere Vertreter des Reisebüros “Pallis Reisen” gaben gute Skizzen zur Tourenplanung, nur stammten die Daten jeweils vom April, und da lässt es sich bestimmt besser wandern. (nicht in dieser Hitze!)
Die sengende Heißluft begleitete Kerstin bis ca. 100 Höhenmeter vor die Akropolis, die Höchste Griechenlands in 900 m NN. Dort war ihr Wasservorrat auf einen halben Liter geschrumpft, so dass sie umkehren musste, um relativ sicher Alt-Stira (nächste Ortschaft) zu erreichen. Nach Bedienung im griechischem Charme (der Wirt bringt erst nach lauten “Ella” etwas und nur wenn er Lust dazu hat) konnte sie sich für den ca. 5 km langen Fußmarsch bis zum Hotel wieder fit machen.
drei kurze Erläuterungen:
Akropolis: Akro = Berg, Polis = Stadt   also Stadt auf dem Berg; meist Herrscher-Sitz und Versammlungsort; das Volk durfte die Anlagen besuchen, aber nicht in die Paläste eintreten (Heiligtum)
Drachenhäuser: Häuser ohne Fenster, nur eine Öffnung im Dachbereich. Ganz aus Stein gefertigt.
griechischer Restaurant Service: Die Kellner wollen angeblich nicht aufdringlich sein und warten lieber auf ein Zeichen des Gastes. Deshalb kommen sie nicht von allein. Also - rufen erwünscht!
Unser Hotel-Dorf bei Nea Stira - Griechenland
hex9.jpg
Der Fähranleger in Nea Stira und rechts, wie links, die Badestrände der Hotels in Ortsmitte
hex12.jpg
Blick unweit unseres Bungalows hinunter zur Hotelanlage (Pool direkt am Meer)
hex15.jpg
bei den Drachenhäusern, alte Besiedlungsanlagen auf den Bergen
Menü Urlaub Menü Urlaub Menü Urlaub Menü Urlaub Menü Urlaub Menü Urlaub Kap. Anfang Kap. Anfang Kap. Anfang Kap. Anfang Kapitel Ende Kapitel Ende Kapitel Ende Kapitel Ende Kapitel Ende