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Unser Leben hat uns sehr bewegt,
wir uns auch ...
Es gibt im Leben viele Überraschungen, unsere Lebensgeschichte ist nicht alltäglich. Drei verschiedene Gesellschaften haben wir kennen gelernt und eine Jede hat uns viel gegeben. Vor- und Nachteile sind überall vorhanden, wir haben es genießen dürfen, das Beste zu übernehmen und haben gelernt, aus Mangel und Verdruss noch Etwas zu machen.
Auf dem Weg zum Kommunismus wurden wir ausgebildet, besuchten Schulen bis zum Diplom Ingenieur, bekamen in der familiär betonten Gesellschaft zwei Kinder, machten unsere ersten Schritte im Familien- und Berufsleben. Vieles war sehr geordnet, Einiges konnten und durften wir uns nicht leisten. Ein Leben in vielerlei Grenzen, dennoch nicht ganz unglücklich. Die Grundbedürfnisse waren gedeckt, Arbeit gab’s genug - nur die persönlichen Wünsche versuchte die Partei auch bei Parteilosen zu lenken, und Das wollte gar nicht zum Erfolg in der DDR führen.
1952 wurde ich in Dresden geboren, besuchte die Grund- und Mittelschule in Rosenthal und in Bielatal, erlernte den Beruf des Baufacharbeiters mit Abitur (Matura) in Pirna von 1969 bis 1972 und konnte gleich im Anschluss mein Studium im Hochbau in Cottbus von 1972 bis 1976 absolvieren.
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Reihe oben links
unser Wohnhaus in der Ottomühle bis 1995
rechts: Elbe Schifffahrt unter der Bastei beim Kurort Rathen

nach unten:
Kerstin und ich im Sommer 1980 bei der Abfahrt in die Niedere Tatra (Slovakische Republik).




Blick über den Ort Rosenthal am Fuße des Scheeberges (Dieser liegt bereits in Tschechien) vom Schleifersberg aus.

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In einem großen Baubetrieb arbeitete ich in der Planung und als Bauleiter für Gesellschaftsbau, d.h. Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen wurden errichtet, denn moderne Einrichtungen förderten die Bildung und das Wohlfühlen der Kinder. Das große Wohnungsbauprogramm konnte der Nachfrage nicht nachkommen, private Häuslebauer wurden weniger gut unterstützt, denn das Privateigentum lag nicht so sehr im Mittelpunkt der sozialistischen Gesellschaft, der Mangel an vielen Dingen des persönlichen Bedarfs und an Baustoffen hinderte eine rasche Entwicklung.
1979 lernte ich Kerstin, meine spätere Ehefrau, kennen, bekamen 1981 und 1986 jeweils eine Tochter, und bauten uns unter den bekannten DDR-Problemen einen Hausstand auf und führten ein ruhiges und schönes Familienleben. Beruflich kamen wir gut voran und zogen uns allmählich aus der Stadt Dresden auf das Land nach Rosenthal zurück.
1989 wendete sich das Leben gewaltig, eine friedliche Revolution änderte die europäische Geschichte grundlegend, Die Freiheit wurde uns gegeben, das Leben und die Bedürfnisse stark gewandelt. Eine kurze Zeit wurde uns eingeräumt, diese Veränderungen zu begreifen, mitzuwirken und umzusetzen. Alles war möglich und wir haben es miterlebt, sind durch die Selbständigkeit zum Millionär aufgestiegen und in das unendliche Nichts gefallen. Anfangs konnten wir zwei Firmen aufbauen, einen Gewerbe- und Wohnkomplex auf eigenem Grund und Boden errichten, nach 1997 war aber der Niedergang des Mittelstandes immer sichtbarer und Betrug und eine unendlich schlechte Zahlungsmoral förderten unser betriebliches Ende. Ende 2001 hatten wir nur noch die Scherben einer erfolgreichen Zukunft, wir hatten nicht einmal eine Überlebenschance, da wir nicht arbeitslosenversichert waren und auch keinen Anspruch auf Sozialhilfe hatten, denn das Haus war noch nicht veräußert und damit waren wir im Sinne des Gesetzes noch “vermögend!”.
Einen neuen Anfang erlebten wir ab 2001 in Österreich, bekamen die Chance für einen neuen Start. Die gleiche Sprache, eine Zeitepoche ähnlicher Geschichte, angenäherte Kultur und Vieles mehr, was uns verbindet, waren eine gute Basis zum Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Doch wie es im Leben so ist, steckt man mittendrin, erlebt man den Alltag vielschichtig und manchmal ungewöhnlich. Es ist doch Einiges anders, Wir erleben die Kontraste und sehen die Zukunft mit vielen Visionen. Die von uns angestrebte Gemeinsamkeit und die Achtung der Persönlichkeit im Alltagsleben sind Ziele, die umzusetzen sehr lohnend sind. Unsere Erkenntnisse zur Tourismusentwicklung und zum Zusammenleben wollen wir einbringen, um die Region zu fördern und ein Stück weiter zu bringen. ...... Viele sollen mitmachen und ihre eigenen Visionen nicht verlieren und bestens verwirklichen!
Sie werden die Geschichte von meiner Frau Kerstin und mir im Überblick auf diesen Seiten sehen, Erlebnisberichte im letzten Kapitel unter <Geschichten> ausführlicher lesen können - vielleicht schreibe ich später ein Buch darüber ...
Unsere Erlebnisse in Österreich sind reichhaltig, wir genießen das Leben viel stärker, als früher. Es ist ein Unterschied, ob man nicht weiß, was morgen ist oder wenn man mit einem finanziellen Auskommen sich hier und da Wünsche erfüllen kann, die viele Erlebnisbereiche öffnen. So haben wir viel unternommen, was vorher nicht immer möglich war, wir genießen den Augenblick - und ist er noch so klein ....
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Kanzelturm mit Ortsteil Ottomühle
Im Bielatal gibt es ein große Anzahl von Wandertouren durch die herrlichen Sandsteingebilde.






Das erste Deckenelement wird für unser erstes eigenes Haus verlegt, Rosenthal 1993.







Unser Haus kurz vor Gesamtfertigstellung 1999, in 2003 war es zwangsversteigert ...




alle Bilder: tivision.eu
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vom Teil aus Österreich gibt es in den weiteren Kapiteln eine Vielzahl von Bildern, denn die digitale Fotografie und die Berichte aus einer herrlichen Region, dem Salzkammergut, erfordern den größten Teil der Internetseiten.                         Deshalb an dieser Stelle nur Bilder aus DE.